KNX WPM

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KNX-WPM-Erweiterung

KNX-WPM-Erweiterung

Bestell-
kennzeichen
KNX WPM
Artikel-
nummer
376350
Betriebs-bedingungen -20 bis 60°C
< 85% rF
Kabel Dimensionierung 0,2 bis max. 1,5 mm²; YCYM 1x2x0,8 mm²
Einsetzbar mit WPM 2006/R
WPM 2007/R
WPM EconPlus/R
WPM Econ5
Verfügbar ab ETS5

Erweiterung für eine KNX-Anbindung

Der Wärmepumpenmanager kann über die als Zubehör erhältliche KNX-Erweiterung in ein KNX-Bussystem eingebunden werden.
Neu!
Ab sofort steht die Dokumentation "Raumtemperaturregelung Smart-RTC+", zum Beschreiben der Raumtemperatur, Raumfeuchte und Raumsolltemperatur über die KNX-Erweiterung zur Verfügung."

Inhaltsverzeichnis

Funktionsübersicht

Mit der als Zubehör erhältlichen KNX-Erweiterung ist es möglich eine Dimplex Wärmepumpe mit Wärmepumpenmanager in einen KNX-Bus einzubinden. Hierbei können in Summe bis zu 250 Werte geschrieben und gelesen werden. Es besteht unter anderem die Möglichkeit den Status, die Betriebsdaten oder auch die Historie auszulesen um diese Später auf der KNX Ebene zu visualisieren. Ebenso könnte auch der Betriebsmodus, die Warmwassersolltemperatur oder auch die Heizkurve geändert werden.

Neu:
Es soll die Funktion der intelligente Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ trotz vorhandenen KNX Raumsensoren genutzt werden? Ab der Wärmepumpenmanager Software WPM_L23.1 ist es möglich die Raumtemperatur, Raumfeuchte und Raumsolltemperatur von bis zu 10 Räumen mit KNX Raumsensoren vom KNX-Bus an den Wärmepumpenmanager zu senden. Weitere Informationen und Beschreibungen werden im Kapitel Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ zur Verfügung gestellt.

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System- und Benutzungsvoraussetzung

Die Mindestsystemvoraussetzung zur Nutzung der KNX-Erweiterung ist eine Dimplex Wärmepumpe mit Wärmepumpenmanager WPM 2006, WPM 2007 oder WPM EconPlus ab Softwarestand L20 und höher. Für die Programmierung wird ein PC mit ETS5 Software (nicht im Lieferumfang) und eine, je nach Softwarestand des Wärmepumpenmanagers, Datenpunktdatei benötigt. Desweiteren wird in der nachfolgenden Beschreibung von Kenntnissen mit dem Umgang der ETS-Software ausgegangen. Es werden keine Details erklärt, welche speziell die ETS-Software betreffen.

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Zusammenfassung der notwendigen Schritte

  • Installation mit elektrischer Verdrahtung
  • Einstellungen am Wärmepumpenmanager
  • Download und Import der DCA (Device Control App) von www.knx.org
  • Programmieren der physikalischen Adresse
  • Download und Einlesen der Datenpunktdatei
  • Festlegen der KNX-Eigenschaften
  • Zuweisen der Gruppenadressen
  • Programmieren Applikationsprogramm

Installation

Achtung!
Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung durchgeführt werden.

Die Installation der KNX-Erweiterung erfolgt am Wärmepumpenmanager in den dafür vorgesehenen Steckplatz “Serial Card/BMS Card”. Hierbei werden folgende Schritte ausgeführt:

  • Wärmepumpenmanager spannungsfrei schalten
  • Abdeckung des Steckplatzes “Serial Card/BMS Card” mit einem kleinen Schraubendreher entfernen
  • Wärmepumpenmanager mit Spannung versorgen

Elektrischer Anschluss


Der Anschluss der KNX-Erweiterung an den KNX-Bus erfolgt über die beiliegende Klemme. Die Spannungsversorgung der KNX-Erweiterung erfolgt über den KNX-Bus. Zu beachten ist, dass eine neue KNX-Erweiterung keine physikalische Adresse besitzt und programmiert werden muss.

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Einstellungen Wärmepumpenmanager


Je nach Softwarestand des Wärmepumpenmanagers müssen folgende Einstellungen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden:

Softwarestand Menü Untermenü Einstellwert
ab WPM_L
Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen
Protokoll EIB/KNX
ab WPM_L20.2
Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen
Protokoll EIB/KNX
Adressbereich 1..127
ab WPM_L23.1
Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen
Protokoll EIB/KNX
Adressbereich 1..207

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Download der DCA

Die Integration der KNX-Erweiterung in die ETS erfolgt über eine | DCA (Device Control App). Die DCA ist nach Anmeldung im Webshop von www.knx.org unter dem Suchbegriff "Carel KSet" erhältlich.

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Import der DCA in die ETS


Nach erfolgreichem Download der DCA, wird diese in die ETS importiert. Anschließend wird aus dem Online Katalog das Gerät in das bestehende oder neue Projekt kopiert. Gegebenenfalls muss ein Update vom Online Katalog durchgeführt werden.

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Physikalische Adresse zuweisen


Im Auslieferungszustand besitzt die KNX-Erweiterung noch keine physikalische Adresse und muss über die ETS-Software noch zugewiesen werden. Zunächst wird der KNX-Erweiterung über die ETS-Software eine physikalische Adresse zugewiesen und die Programmierung gestartet. Damit die ETS-Software das passende Gerät findet, muss die KNX-Eweiterung über die Programmiertaste in den Programmiermodus gebracht werden. Anschließend beginnt die grüne LED zu leuchten. Wurde die zugewiesene physikalische Adresse von der KNX-Erweiterung angenommen, erlischt die LED wieder.

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Datenpunktdatei

Für die Auswahl der vom Wärmepumpenmanager zur Verfügung stehenden Datenpunkte, muss zunächst eine 2cf-Datenpunktdatei in die ETS-Software eingelesen werden. Es werden je nach Softwarestand auf dem Wärmepumpenmanager veschiedene 2cf-Datenpunktdateien zum Download zur Verfügung gestellt. Nach dem Einlesen der 2cf-Datenpunktdatei erfolgt die Auswahl der Datenpunkte mit anschließender Zuordnung der Gruppenadressen und Datenpunkttypen.
WPM Softwareversion* Download Datei Änderungen
ab bis
L20.0 L23.5 2cf Datei L20.0 - L23.5 v4
  • Ergänzte Datenpunkte für Warmwasser
- P_WW_SOLLAB, P_WW_NE_FREI
  • Ergänzte Datenpunkte 2./3.Heizkreis
-  P_HK2-3_END, P_HK2-3_HY, HK2-3_MLZ, P_HK2-3_Max
L20.0 L23.0 2cf Datei L20.0 - L23.0 v2
  • Ergänzte Datenpunkte für Solar
- Sol_WM_Tag, Sol_WM_Ges, P_SK_SolPUP
- P_SO_RES, P_SOL_EINDIFF, P_SOL_SPMAX
- P_SOL_KIPAU, P_SO_KUEHL, P_SO_KICK
  • Ergänzte Datenpunkte 2./3.Heizkreis
-  P_WK, P_FWR_SOLL
  • Ergänzte Datenpunkte Betriebsmodusumschaltung
- P_TBaUs_Zeit, P_TBaUs, P_TBaUs_1, P_TBaUs_2
  • Ergänzte Datenpunkte Grenze Kühlen
- P_TEG_K
L23.1 2cf Datei L23.1 v3
H50 H63 2cf Datei H50 - H63
*Hinweis!
Für den Wärmepumpenmanager gibt es verschiedene Softwarestände. Entsprechend der Software werden die Dateien für H- oder J/L-Software zur Verfügung gestellt. Der Stand kann im Menü „Betriebsdaten“ ausgelesen werden.

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Einlesen der Datenpunktdatei


Das Einlesen der 2cf-Datenpunktdatei erfolgt über den Reiter "DCA".

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Datenpunkt Einstellungen (in Arbeit)


Nach dem Import der 2cf-Datenpunktdatei werden über den Button "Einstellungen der Datenpunkte" die benötigten Datenpunkte ausgewählt. Die zur Verfügung stehenden Datenpunkte werden als Übersicht in dem Kapitel Datenpunktliste bereitgestellt. Nach der Auswahl können weitere Einstellungen der Datenpunkte vorgenommen werden.
  • KNX DPT-Typ
  • Sendebedingung

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Datenpunktliste

Die in den nachfolgenden Tabellen aufgeführten Datenpunktlisten enthalten die am häufigsten genutzten Adressen. Die Tabellen sind nach den im Wärmepumpenmanager enthaltenen Menüs unterteilt. Die darauf folgenden Beispiele gehen auf Adressen ein, welche einige Besonderheiten aufweisen und gesondert erläutert werden müssen.

Betriebsdaten

Bezeichnung Variable Index DPT Value Conversion R/W Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software A B
Aussentemperatur (R1) E_Aussen_T 1 27 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Ruecklauf (R2) E_Rueckl_T 2 29 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Rücklaufsoll HK1_Soll_Temp 53 28 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Warmwasser (R3) E_Ww_Fuehl 3 30 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Warmwassersoll Ww_Soll_Temp 58 40 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Vorlauf (R9) E_Vorl_T 5 31 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Wärmequelleneintritt (R24)* E_WqT_Ein 6 - 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Wärmequellenaustritt (R6) E_WqT_Aus 7 41 9.001 0,1 0 R °C
Solltemperatur 2.Heizkreis HK2_Soll_Temp 54 32 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur 2.Heizkreis (R5) E_HK2_Temp 9 33 9.001 0,1 0 R °C
Solltemperatur 3.Heizkreis HK3_Soll_Temp 55 34 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur 3.Heizkreis (R13) E_HK3_Temp 10 35 9.001 0,1 0 R °C
Raumtemperatur 1 / RT-RTH Econ E_Raum1_T 11 36 9.001 0,1 0 R °C
Raumtemperatur 2 E_Raum2_T 12 38 9.001 0,1 0 R °C
Raumfeuchte 1 / RT-RTH Econ E_Raum1_Feu 13 37 9.007 0,1 0 R %
Raumfeuchte 2 E_Raum2_Feu 14 39 9.007 0,1 0 R %
Passiv Kühlen
Temperatur Vorlauf (R11) E_KP_VlTemp 19 42 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Rücklauf (R4) E_KP_RlTemp 20 43 9.001 0,1 0 R °C
Passiv/Aktiv Kühlen
Rücklauftemp. gem. Primärkreis (R24) E_Sole_Temp 21 - 9.001 0,1 0 R °C
Anforderungen
Heizen WP_Anf_H 146 136 1.001 R no
Warmwasser WP_Anf_WW 147 140 1.001 R no
Schwimmbad WP_Anf_SW 148 141 1.001 R no
Kühlen WP_Anf_K 145 113 1.001 R no
Solar
Kollektorfühler (R23) E_KLF 10 - 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Solarspeicher (R22) E_Sol_Speicher 23 - 9.001 0,1 0 R °C
Lüftung
Temperatur Aussenluft Luft_Temp_Aussenluft 120 - 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Zuluft Luft_Temp_Zuluft 121 - 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Abluft Luft_Temp_Abluft 122 - 9.001 0,1 0 R °C
Temperatur Fortluft Luft_Temp_Fortluft 123 - 9.001 0,1 0 R °C
Drehzahl Zuluftventilator Luft_Drehzahl_Zuluft 125 - 9.001 1 0 R 1/min
Drehzahl Abluftventilator Luft_Drehzahl_Abluft 126 - 9.001 1 0 R 1/min
*Hinweis!
Der Wärmequelleneintritt ist nur bei Wärmepumpen mit elektronischem Expansionsventil vorhanden.

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Historie

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Verdichter 1 BS_Vd1 72 64 7.007 R h
Verdichter 2 BS_Vd2 73 65 7.007 R h
Primärpumpe / Ventilator (M11) BS_PupVen 74 66 7.007 R h
2.Wärmeerzeuger (E10) BS_ZWE 75 67 7.007 R h
Heizungspumpe (M13) BS_HUP 76 68 7.007 R h
Warmwasserpumpe (M18) BS_WUP 77 69 7.007 R h
Flanschheizung (E9) BS_THK 78 70 7.007 R h
Schwimmbadpumpe (M19) BS_SUP 79 71 7.007 R h
Zusatzumwälzpumpe (M16) BS_ZUP 71 (ab L12) - 7.007 R h
Wärmemenge* Heizen 1-4 WMZ_H_ST1bis4 95 100 7.007 R kWh
Wärmemenge* Heizen 5-8 WMZ_H_ST5bis8 96 101 7.007 R kWh
Wärmemenge* Heizen 9-12 WMZ_H_ST9bis12 97 102 7.007 R kWh
Wärmemenge* Warmwasser 1-4 WMZ_WW_ST1bis4 98 103 7.007 R kWh
Wärmemenge* Warmwasser 5-8 WMZ_WW_ST5bis8 99 104 7.007 R kWh
Wärmemenge* Warmwasser 9-12 WMZ_WW_ST9bis12 100 105 7.007 R kWh
Wärmemenge* Schwimmbad 1-4 WMZ_SW_ST1bis4 101 106 7.007 R kWh
Wärmemenge* Schwimmbad 5-8 WMZ_SW_ST5bis8 102 107 7.007 R kWh
Wärmemenge* Schwimmbad 9-12 WMZ_SW_ST9bis12 103 108 7.007 R kWh
Kältkreisenergie* 1-4 Qc_H_ST1bis4 126 (ab L23.1) - 7.007 R kWh
Kältkreisenergie* 5-8 Qc_H_ST5bis8 127 (ab L23.1) - 7.007 R kWh
Kältkreisenergie* 9-12 Qc_H_ST9bis12 128 (ab L23.1) - 7.007 R kWh
Wärmemenge Solar Tag Sol_WM_Tag 106 - 7.007 R kWh
Wärmemenge Solar Gesamt Sol_WM_Ges 107 - 7.007 R kWh
*Hinweis!
Eine Wärmemenge kann nur bei Wärmepumpen mit Drucksensoren oder einem externen Wärmemengenzähler WMZ ausgegeben werden!

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Beispiel Wärmemengen*

Die Wärmemengen setzen sich aus 3 Variablen zusammen. Diese 3 Variablen müssen mit folgender Formel zur Wärmemenge zusammengesetzt werden.
Wärmemenge Heizen = (WMZ_H_ST9bis12 * 100000000) + (WMZ_H_ST5bis8 * 10000) + WMZ_H_ST1bis4
Analog dieser Beschreibung wird die Wärmemenge für "Warmwasser" und "Schwimmbad" ermittelt. Jedoch werden dabei die entsprechenden Variablen verwendet.

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Einstellungen

1.Heizkreis

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Parallelverschiebung P_HK1_WK 35 1 7.001 R/W 0 38 K
0 = -19
1 = -18
2 = -17
3 = -16
4 = -15
5 = -14
6 = -13
7 = -12
8 = -11
9 = -10
10 = -9
11 = -8
12 = -7
13 = -6
14 = -5
15 = -4
16 = -3
17 = -2
18 = -1
19 = 0
20 = 1
21 = 2
22 = 3
23 = 4
24 = 5
25 = 6
26 = 7
27 = 8
28 = 9
29 = 10
30 = 11
31 = 12
32 = 13
33 = 14
34 = 15
35 = 16
36 = 17
37 = 18
38 = 19
 
Raumtemperatur P_HK1_RT_SOLL 46 21 9.001 R/W 15.0 30.0 °C
Festwertsolltemperatur P_HK1_FWR_SOLL 36 2 7.001 R/W 18 60 °C
Heizkurvenendpunkt P_HK1_END 37 14 7.001 R/W 20 70 °C
Hysterese P_HK_HYST 47 22 7.001 R/W 0.5 5.0 K
Solltemp. dyn. Kühlung P_KUEHL_DY_SOLL 42 (bis L22.9) 23 7.001 R/W 10 30 °C
Solltemp. dyn. Kühlung bei 15°C AT P_Kuehl_Dyn_Soll1 42 (ab L22.9) - 7.001 R/W 10 30 °C
Solltemp. dyn. Kühlung bei 35°C AT P_Kuehl_Dyn_Soll2 133 (ab L22.9) - 7.001 R/W 10 30 °C

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2./3.Heizkreis

Um Änderungen am 2. oder 3.Heizkreis vornehmen zu können, erfolgt die Umschaltung über die Variable HK_Wert. Nach Umschaltung der Variablen ist eine problemlose Parameteränderung am gewünschten Heizkreis möglich.
*Programmierhinweis!
Um Werte vom 2.Heizkreis zu ändern, wird auf die Variable HK_Wert der Wert 2 für den 2.Heizkreis geschrieben. Anschließend können die gewünschten Werte des 2.Heizkreis geändert werden. Analog erfolgt dies mit dem Wert 3 für den 3.Heizkreis.
Bezeichnung Variable Index DPT Value Conversion R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software A B
Min Max
Auswahl 2./3. Heizkreis HK_Wert 81 7.001 R/W 2 3 no
2 = 2.Heizkreis
3 = 3.Heizkreis
Heizkurvenendpunkt 2./3. Heizkreis P_HK2-3_END 83 9.001 1 0 R/W 20 70 °C
Festwertemperatur 2./3. Heizkreis P_FWR_SOLL 84 9.001 1 0 R/W 20 60 °C
Parallelverschiebung 2./3. Heizkreis P_WK 85 9.002 1 0 R/W 0 38 K
0 = -19
1 = -18
2 = -17
3 = -16
4 = -15
5 = -14
6 = -13
7 = -12
8 = -11
9 = -10
10 = -9
11 = -8
12 = -7
13 = -6
14 = -5
15 = -4
16 = -3
17 = -2
18 = -1
19 = 0
20 = 1
21 = 2
22 = 3
23 = 4
24 = 5
25 = 6
26 = 7
27 = 8
28 = 9
29 = 10
30 = 11
31 = 12
32 = 13
33 = 14
34 = 15
35 = 16
36 = 17
37 = 18
38 = 19
 
Mischerlaufzeit 2./3. Heizkreis HK2-3_MLZ 86 7.006 1 0 R/W 1 6 Min
Maximale Temperatur 2./3. Heizkreis P_HK2-3_Max 87 9.001 1 0 R/W 30 70 °C
Mischerhysterese 2./3. Heizkreis P_HK2-3_HY 93 9.001 0,1 0 R/W 0.5 2.0 K

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Betriebsmodus

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Betriebsmodus BA_aktiv 14 6 7.001 R/W 0 5 no
0 = Sommer
1 = Auto
2 = Urlaub
3 = Party
4 = 2.Wärmeerzeuger
5 = Kühlen
Anzahl Partystunden P_PARTY_HOUR 15 7 7.001 R/W 1 72 hour
Anzahl Urlaubstage P_URLAUB_TAGE 16 8 7.001 R/W 1 150 day
Automatische Betriebsmodusumschaltung
Umschaltung inaktiv/aktiv P_TBaUs 108 - 1.001 R/W 0 1 no
Zeitverzögerung P_TBaUs_Zeit 11 - 7.007 R/W 0 150 hour
Grenztemperatur Heizen P_TBaUs_2 13 - 6.010 R/W -30 40 °C
Grenztemperatur Kühlen P_TBaUs_1 12 - 6.010 R/W 0 40 °C
Lüftung
Stufen P_Luft_Stufe 33 - 7.001 R/W 0 5 no
0 = Aus
1 = Automatik
2 = Stufe 1
3 = Stufe 2
4 = Stufe 3
5 = Stoßlüften
Zeitwert Stoßlüften Luft_Zeit_Stoss 127 - 7.001 R/W 15 90 min
Hinweis!
Zur Nutzung der Funktion Lüftung ist ein Lüftungsgerät der Serie ZL ... V(F) mit Modbus RTU-Anbindung am Wärmepumpenmanager notwendig.

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Warmwasser

Bezeichnung Variable Index DPT Value Conversion R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software A B
Min Max
Hysterese P_WW_HY 44 3 9.002 1 0 R/W 2 15 K
Solltemperatur P_WW_SOLL 46 21 9.001 1 0 R/W 30 85 °C
Solltemperatur Minimal P_WW_MIN_TEMP 144 - 9.001 1 0 R/W 10 60 °C
Solltemperatur Maximal P_WW_SOLLABB 47 - 9.001 1 0 R/W 30 85 °C
Freigabe Nacherwärmung P_WW_NE_FREI 138 - 1.001 R/W 0 1

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Schwimmbad

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Hysterese P_SW_HY 48 - 7.001 R/W 1 20 K
Solltemperatur P_SW_SOLL 50 - 7.001 R/W 5 60 °C

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Solar

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Einschaltdifferenz Speicherladung P_SOL_EINDIFF 26 - 9.002 R/W 1 30 K
Maximale Speichertemperatur P_SOL_SPMAX 27 - 9.001 R/W 30 95 °C
Kollektor Kühlfunktion P_SO_KUEHL 118 - 1.001 R/W 0 1 no
Pumpenkick P_SO_KICK 119 - 1.001 R/W 0 1 no
Pumpenkick Wartezeit P_SOL_KIPAU 32 - 8.006 R/W 10 60 sec
Reset Wärmemenge P_SO_RES 120 - 1.001 R/W 0 1 no

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Auswahl Zeitfunktionen

Ein Zugriff auf die Zeitfunktionen für z.B. Sperren, Absenk-/ Anhebwerte oder Zeiten erfolgt über das Umschalten des Objektes DU_ZF_Wert.

*Programmierhinweis!
Um einen Absenk- oder Anhebwert für den 1.Heizkreis zu ändern, wird über das Objekt DU_ZF_Wert der Wert 1 für Absenkung bzw. 2 für Anhebung gesendet. Anschließend können die gewünschten Werte des 1.Heizkreises geändert werden. Analog der Beschreibung erfolgt dies mit dem 2. und 3. Heizkreis oder auch Sperren für z.B. die Warmwasser- und Schwimmbadbereitung.

Absenkung/Anhebung

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
1.Heizkreis
Absenkung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 1 1 no
Anhebung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 2 2 no
2.Heizkreis
Absenkung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 3 3 no
Anhebung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 4 4 no
3.Heizkreis
Absenkung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 5 5 no
Anhebung DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 6 6 no
Zeitfunktion
Start Stunde 1 P_ST_H1 65 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 1 P_ST_M1 66 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 1 P_END_H1 67 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 1 P_END_M1 68 7.001 R/W 0 59 min
Start Stunde 2 P_ST_H2 69 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 2 P_ST_M2 70 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 2 P_END_H2 71 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 2 P_END_M2 72 7.001 R/W 0 59 min
Sonntag P_SO 73 7.001 R/W 0 3 no
Montag P_MO 74 7.001 R/W 0 3 no
Dienstag P_DI 75 7.001 R/W 0 3 no
Mittwoch P_MI 76 7.001 R/W 0 3 no
Donnerstag P_DO 77 7.001 R/W 0 3 no
Freitag P_FR 78 7.001 R/W 0 3 no
Samstag P_SA 79 7.001 R/W 0 3 no
0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2
Absenk- / Anhebwert P_DIFF 80 7.001 R/W 0 19 K
Aktiv Zeit 1 P_Zeit1_Aktiv 125 1.001 R 0 1 no
Aktiv Zeit 2 P_Zeit2_Aktiv 126 1.001 R 0 1 no

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Warmwasser Sperre

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Warmwasser Sperre DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 7 7 no
Zeitfunktion
Start Stunde 1 P_ST_H1 65 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 1 P_ST_M1 66 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 1 P_END_H1 67 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 1 P_END_M1 68 7.001 R/W 0 59 min
Start Stunde 2 P_ST_H2 69 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 2 P_ST_M2 70 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 2 P_END_H2 71 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 2 P_END_M2 72 7.001 R/W 0 59 min
Sonntag P_SO 73 7.001 R/W 0 3 no
Montag P_MO 74 7.001 R/W 0 3 no
Dienstag P_DI 75 7.001 R/W 0 3 no
Mittwoch P_MI 76 7.001 R/W 0 3 no
Donnerstag P_DO 77 7.001 R/W 0 3 no
Freitag P_FR 78 7.001 R/W 0 3 no
Samstag P_SA 79 7.001 R/W 0 3 no
0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2
Aktiv Zeit 1 P_Zeit1_Aktiv 125 1.001 R 0 1 no
Aktiv Zeit 2 P_Zeit2_Aktiv 126 1.001 R 0 1 no

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Warmwasser Thermische Desinfektion

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Thermische Desinfektion DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 8 8 no
Zeitfunktion
Start Stunde P_ST_H1 65 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute P_ST_M1 66 7.001 R/W 0 59 min
Sonntag P_SO 73 7.001 R/W 0 3 no
Montag P_MO 74 7.001 R/W 0 3 no
Dienstag P_DI 75 7.001 R/W 0 3 no
Mittwoch P_MI 76 7.001 R/W 0 3 no
Donnerstag P_DO 77 7.001 R/W 0 3 no
Freitag P_FR 78 7.001 R/W 0 3 no
Samstag P_SA 79 7.001 R/W 0 3 no
0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2
Temperatur P_DIFF 80 7.001 R/W 60 85 °C
Aktiv P_Zeit1_Aktiv 125 1.001 R 0 1 no

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Warmwasser Zirkulationspumpe

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Zirkulationspumpe DU_ZF_Wert 64 7.001 R/W 12 12 no
Zeitfunktion
Start Stunde 1 P_ST_H1 65 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 1 P_ST_M1 66 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 1 P_END_H1 67 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 1 P_END_M1 68 7.001 R/W 0 59 min
Start Stunde 2 P_ST_H2 69 7.001 R/W 0 23 hour
Start Minute 2 P_ST_M2 70 7.001 R/W 0 59 min
Ende Stunde 2 P_END_H2 71 7.001 R/W 0 23 hour
Ende Minute 2 P_END_M2 72 7.001 R/W 0 59 min
Sonntag P_SO 73 7.001 R/W 0 3 no
Montag P_MO 74 7.001 R/W 0 3 no
Dienstag P_DI 75 7.001 R/W 0 3 no
Mittwoch P_MI 76 7.001 R/W 0 3 no
Donnerstag P_DO 77 7.001 R/W 0 3 no
Freitag P_FR 78 7.001 R/W 0 3 no
Samstag P_SA 79 7.001 R/W 0 3 no
0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2
Aktiv Zeit 1 P_Zeit1_Aktiv 125 1.001 R 0 1 no
Aktiv Zeit 2 P_Zeit2_Aktiv 126 1.001 R 0 1 no

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Displayanzeigen

Bezeichnung Variable IN/OUT Index DPT R/W Range Unit
WPM L-Software WPM J-Software WPM H-Software
Min. Max.
Statusmeldungen Status_Wert OUT 103 43 14 7.001 R 0 30 no
Sperrmeldungen Sperr_Wp_Wert OUT 104 59 94 7.001 R 1 42 no
Störmeldungen Stoerung_Wert OUT 105 42 13 7.001 R 1 31 no
Sensorik Fehler_Wert OUT 106 - - 7.001 R 1 27 no

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Statusmeldungen

Value Description
L-Software H/J-Software
0 Aus Aus
1 Aus Wärmepumpe Ein Heizen
2 Heizen Wärmepumpe Ein Heizen
3 Schwimmbad Wärmepumpe Ein Schwimmbad
4 Warmwasser Wärmepumpe Ein Warmwasser
5 Kühlen Wärmepumpe Ein Heizen + 2.Wärmeerzeuger
6 Wärmepumpe Ein Schwimmbad + 2.Wärmeerzeuger
7 Wärmepumpe Ein Warmwasser + 2.Wärmeerzeuger
8 Primärpumpenvorlauf
9 Heizung Spülen
10 Abtauen Sperre (siehe Wert für Sperren J-Software)
11 Durchflussüberwachung Untere Einsatzgrenze
12 Niederdruckgrenze
13 Niederdruckabschaltung
14 Hochdrucksicherung
15 Schaltspielsperre
16 Mindeststandzeit
17 Netzbelastung
18 Durchflussüberwachung
19 2.Wärmeerzeuger
20 Niederdruck Sole
21 Wärmepumpe Ein Abtauen
22 Obere Einsatzgrenze
23 Sperre Extern
24 Verzögerung Betriebsmodusumschaltung Betriebsmodus Kühlung
25 Frostschutz Kälte
26 Vorlaufgrenze
27 Taupunktwächter
28 Taupunkt
29 Kühlen passiv
30 Sperre (siehe Wert für Sperren L-Software)

Sperrmeldungen

Value Description
L-Software J-Software H-Software
0
1 Einsatzgrenze HT Aussentempertur
2 Volumenstrom Einsatzgrenze WP Bivalent-Alternativ
3 Regenerativ Bivalent-Regenerativ
4 Rücklauf
5 Funktionskontrolle Warmwasser Nacherwärmung Warmwasser
6 Einsatzgrenze HT Systemkontrolle Systemkontrolle
7 Systemkontrolle EVU-Sperre EVU-Sperre
8 Verzögerung Umschaltung Kühlen
9 Pumpenvorlauf Hochdruck
10 Mindeststandzeit Niederdruck
11 Netzbelastung Durchfluss
12 Schaltspielsperre Sanftanlasser
13 Warmwasser Nacherwärmung
14 Regenerativ
15 EVU-Sperre
16 Sanftanlasser
17 Durchfluss
18 Einsatzgrenze Wärmepumpe
19 Hochdruck
20 Niederdruck
21 Einsatzgrenze Wärmequelle
23 System Grenze
24 Last Primärkreis
25 Sperre Extern
33 EvD Initialisierung
34 2.Wärmeerzeuger freigegeben
35 Störung (siehe Wert für Störmeldungen)
36 Pumpenvorlauf
37 Mindeststandzeit
38 Netzbelastung
39 Schaltspielsperre
40 Einsatzgrenze Wärmequelle
41 Sperre Extern
42 2.Wärmeerzeuger
43 Störung (siehe Wert für Störmeldungen)

Störmeldungen

Value Description
L-Software H/J-Software
0 kein Fehler kein Fehler
1 Fehler N17.1
2 Fehler N17.2
3 Fehler N17.3 Last Verdichter
4 Fehler N17.4 Codierung
5 Niederdruck
6 Elektronisches Ex.Ventil Frostschutz
7 Aussenfühler Kurzschluss oder Bruch
8 Rücklauffühler Kurzschluss oder Bruch
9 Warmwasserfühler Kurzschluss oder Bruch
10 WPIO Frostschutzfühler Kurzschluss oder Bruch
11 2.Heizkreis Fühler Kurzschluss oder Bruch
12 Inverter Eingefrierschutzfühler Kurzschluss oder Bruch
13 WQIF Niederdruck Sole
14 Motorschutz Primär
15 Sensorik Durchfluss
16 Niederdruck Sole Warmwasser
17 Hochdruck
19  !Primärkreis Heissgasthermostat
20  !Abtauen Einsatzgrenze Kühlung
21  !Niederdruck Sole
22  !Warmwasser
23  !Last Verdichter Temperatur Differenz
24  !Codierung
25  !Niederdruck
26  !Frostschutz
28  !Hochdruck
29  !Temperatur Differenz
30  !Heisgasthermostat
31  !Durchfluss

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Sensorik

Value Description
L-Software
1 Außenfühler (R1)
2 Rücklauffühler (R2)
3 Warmwasserfühler (R3)
4 Codierung (R7)
5 Vorlauffühler (R9)
6 2.Heizkreisfühler (R5)
7 3.Heizkreisfühler (R13)
8 Regenerativfühler (R13)
9 Raumfühler 1
10 Raumfühler 2
11 Fühler Wärmequellenaustritt (R6)
12 Fühler Wärmequelleneintritt (R24)*
14 Kollektorfühler (R23)
15 Niederdrucksensor (R25)
16 Hochdrucksensor (R26)
17 Raumfeuchte 1
18 Raumfeuchte 2
19 Fühler Frostschutz-Kälte
20 Heisgas
21 Rücklauffühler (R2.1)
22 Schwimmbadfühler (R20)
23 Vorlauffühler Kühlen Passiv (R11)
24 Rücklauffühler Kühlen Passiv (R4)
26 Fühler Solarspeicher (R22)
28 Anforderungsfühler Heizen (R2.2)
29 RTM Econ
30 Anforderungsfühler Kühlen (R39)
*Hinweis!
Der Wärmequelleneintritt ist nur bei Wärmepumpen mit elektronischem Expansionsventil vorhanden.

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Eingänge

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Warmwasser Thermostat (ID1) E_ID1 3 57 1.001 R no
Schwimmbad Thermostat (ID2) E_ID2 4 58 1.001 R no
EVU Sperre (ID3) E_ID3 5 56 1.001 R no
Sperre Extern (ID4) E_ID4 6 63 1.001 R no
Hinweis!
Über die Datenpunkte Eingänge kann der Zustand des Eingangs am Wärmepumpenmanager abgefragt werden. Es ist nicht möglich diesen Datenpunkt zu beschreiben!

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Ausgänge

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Verdichter 1 A_VD1 41 80 1.001 R no
Verdichter 2 A_VD2 42 81 1.001 R no
Ventilator (M2) A_VEN 43 82 1.001 R no
Primärpumpe (M11) A_PUP 43 82 1.001 R no
2.Wärmeerzeuger (E10) A_ZWE 44 83 1.001 R no
Heizungspumpe (M13) A_HUP1 45 84 1.001 R no
Warmwasserpumpe (M18) A_WUP 46 85 1.001 R no
Mischer (M21) Auf A_Hk3_MiA 47 86 1.001 R no
Mischer (M21) ZU A_Hk3_MiZ 48 87 1.001 R no
Zusatzumwälzpumpe (M16) A_ZUP 49 88 1.001 R no
Flanschheizung (E9) A_FH 50 89 1.001 R no
Heizungspumpe (M15) A_HUP2 51 90 1.001 R no
Mischer (M22) Auf A_Hk2_MiA 52 91 1.001 R no
Mischer (M22) Zu A_Hk2_MiZ 53 92 1.001 R no
Schwimmbadpumpe (M19) A_SUP 56 95 1.001 R no
Sammelstörmeldung (H5) A_STF 57 - 1.001 R no
Zirkulationspumpe (M24) A_ZWUP 58 - 1.001 R no
Heizungspumpe (M14) A_1_NO1 59 94 1.001 R no
Kühlpumpe (M17) A_KUP 60 99 1.001 R no
Heizungspumpe (M20) A_HUP3 61 - 1.001 R no
Umschaltung Raumthermostate
Heizen/Kühlen (N9)
A_RAUMT 66 96 1.001 R no
Primärpumpe Kühlen (M12) A_PUPK 68 98 1.001 R no
Solarpumpe (M23) A_Solar_Pumpe 71 - 1.001 R no
Hinweis!
Über die Datenpunkte Ausgänge wird der Zustand des Ausgangs vom Wärmepumpenmanager bei Änderung gesendet. Es ist nicht möglich diesen Datenpunkt zu beschreiben!

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Systemkontrolle

Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Primärpumpen P_SK_PRIM 160 114 1.001 R/W 0 1 no
Sekundärpumpen P_SK_SEK 161 115 1.001 R/W 0 1 no
Warmwasserpumpe M18 P_SK_WUP 162 116 1.001 R/W 0 1 no
Mischer M21/M22 P_SK_MI 163 117 1.001 R/W 0 1 no
Solarpumpe M23 P_SK_SolPUP 164 - 1.001 R/W 0 1 no
Zirkulationspumpe M24 P_FK_ZWUP 166 - 1.001 R/W 0 1 no
0 = Aus
1 = Ein

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Zeitabgleich

Über den Zeitabgleich ist es möglich das aktuelle Datum und die Uhrzeit über die Schnittstelle zu schreiben. Damit die Änderung vom Wärmepumpenmanager übernommen wird, muss nach dem Schreiben der Zeit sofort noch der Wert 1 auf das zugehörige "set Register" geschrieben werden. Erst dann wird die Änderung übernommen. Der Wert des "set Registers" setzt sich nach dem Schreiben automatisch wieder auf den Wert 0 zurück.
Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
WPM J/L-Software WPM H-Software
Min Max
Stunde NEW_HOUR 5 27 7.001 R/W 0 23 hour
set Stunde _set_hour 102 - 1.001 W no
Minute NEW_MINUTE 6 28 7.001 R/W 0 59 min
set Minute _set_minute 103 - 1.001 W no
Monat NEW_MONTH 7 29 7.001 R/W 1 12 month
set Monat _set_month 105 - 1.001 W no
Wochentag NEW_WEEKDAY 8 30 7.001 R/W 1 7 wday
1= Montag
2 = Dienstag
3 = Mittwoch
4 = Donnerstag
5 = Freitag
6 = Samstag
7 = Sonntag
set Wochentag _set_weekday 107 - 1.001 W no
Tag NEW_DAY 9 31 7.001 R/W 1 31 day
set Tag _set_day 104 - 1.001 W no
Jahr NEW_YEAR 10 32 7.001 R/W 0 99 year
set Jahr _set_year 106 - 1.001 W no
*Hinweis!
Ein Zeitabgleich ist erst ab den Softwareständen J/L möglich.

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Funktionsbeschreibungen

In diesem Kapitel werden einige Funktionsbeschreibungen, deren Umsetzung, sowie Empfehlungen gesammelt und erläutert.

Raumtemperaturregelung Smart-RTC+


Ab dem Softwarestand WPM_L23.1 ist es möglich die Funktion der intelligenten Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ über die am Wärmepumpenmanager zur Verfügung stehenden BMS Schnittstelle mit dem KNX Protokoll zu nutzen.

Über den KNX-Bus müssen die Werte der Raumtemperatur, der Raumfeuchte (für die Kühlung) sowie der Raumsolltemperatur von maximal bis zu 10 Räumen, an den Wärmepumpenmanager gesendet werden. Der Wärmepumpenmanager errechnet sich aus diesen Werten die maximal notwendige Systemtemperatur im Heizen, sowie die minimal mögliche Systemtemperatur im stillen Kühlen unter Berücksichtigung des Taupunktes. Am Ende dieser Funktionsbeschreibung wird ein Beispielprojekt für die ETS4/5 zur Verfügung gestellt. In diesem Projektordner ist ebenfalls die XML Datei bezogen auf dieses Projekt enthalten.

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Notwendige Einstellungen am Wärmepumpenmanager


Zur Nutzung der BMS Schnittstelle für die intelligente Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ müssen zusätzliche Einstellungen am Wärmepumpenmanager vorgenommen bzw. angepasst werden.
Softwarestand Menü Vorkonfiguration Untermenü Einstellwert
ab WPM_L23.1
mit der Tastenkombination «Menü» + «ESC» wählen
1.Heizkreis Heizen oder Heizen/still Kühlen
1.Heiz/Kühlkreis Heizen Regelung über Raumtemperatur
1.Heiz/Kühlkreis Heizen Raumregelung BMS
1.Heiz/Kühlkreis Kühlen Raumregelung BMS
1.Heiz/Kühlkreis Anzahl Raumregelung 01 - 10
Bei der Nutzung eines zusätzlichen 2.Heiz- oder Heiz/Kühlkreis sind die Einstellungen analog zum 1.Heizkreis vorzunehmen.
Softwarestand Menü Vorkonfiguration Untermenü Einstellwert
ab WPM_L23.1
mit der Tastenkombination «Menü» + «ESC» wählen
2.Heizkreis Heizen oder Heizen/still Kühlen
2.Heiz/Kühlkreis Heizen Regelung über Raumtemperatur
2.Heiz/Kühlkreis Heizen Raumregelung BMS
2.Heiz/Kühlkreis Kühlen Raumregelung BMS
2.Heiz/Kühlkreis Anzahl Raumregelung 01 - 10
Wichtig!
Die Anzahl der Raumregler muss an die Anzahl der KNX Raumsensoren angepasst werden, welche auch Werte an den Wärmepumpenmanager senden sollen. Der Wärmepumpenmanager kann Werte von maximal 10 Raumreglern verarbeiten.

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Datenpunkte Raumregelung


Da nur eine begrenzte Anzahl von Adressen zur Verfügung steht, wird zum Schreiben der Werte für die Räume die Umschaltung der Zeitfunktion aus Kapitel „Auswahl Zeitfunktionen“ genutzt. Für den Zugriff stehen dabei die Adressen 50 – 59 für den 1.Heiz/Kühlkreis und 60 - 69 für den 2.Heiz/Kühlkreis zur Verfügung. Eine Umschaltung erfolgt über das Object DU_ZF_Wert.
Bezeichnung Variable Index DPT R/W Range Unit
Min. Max.
Raumadressen 1.Heiz/Kühlkreis DU_ZF_Wert 272 7.001 R/W 50 59 no
Raumadressen 2.Heiz/Kühlkreis DU_ZF_Wert 272 7.001 R/W 60 69 no
Raumtemperatur 50-69 BMS E_Raum1_T 11 7.001 R/W 100 500 0.1 °C
Raumfeuchte 50-69 BMS E_Raum1_Feu 13 7.001 R/W 200 900 0.1 %
Raumsolltemperatur 50-69 BMS P_Raum_Soll 288 7.001 R/W 100 300 0.1 °C
Raumfreigabe 50-69 BMS Raum_Frei_HzK 371 7.001 R/W 1 3 no
1 = Heizen (Kühlen gesperrt)
3 = Heizen und Kühlen

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Beispiel für das Schreiben der Raumwerte


Nachfolgende Tabelle bezieht sich auf die Gruppen Adressen im Beispielprojekt.
Name e.g. Group Address
Anzahl Räume lesen 14/5/1 (Sensor)
Raumadresse 50 - 59 umschalten 14/5/2 (Aktor)
Raum-Ist-Temperatur RIT Adr. 50 - 59 schreiben 14/5/4 (Aktor)
Raum-Ist-Feuchte RIF Adr. 50 - 59 schreiben 14/5/6 (Aktor)
Raum-Soll-Temperatur RST Adr. 50 - 59 schreiben 14/5/8 (Aktor)
Raum-Freigabe RFG Adr. 50 - 59 schreiben 14/5/10 (Aktor)
Für die Übertragung der Raumwerte erfolgt über die Umschaltung der Adresse (14/5/2). Die nachfolgende Beschreibung soll eine Möglichkeit einer solchen Umsetzung darstellen. Hierbei werden die Raumwerte im Durchlauf von 1 Minute pro Raum an den Wärmepumpenmanager geschrieben. Bedeutet bei 10 Räumen eine maximale Durchlaufzeit von 10 Minuten. Diese Durchlaufzeit stellt bei den geringen Änderungen von Raumwerten kein Problem dar und wird den Komfort nicht einschränken.

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Baustein 1 - Umschalten der Raumadressen
Im Baustein 1 wird zunächst ein Zähler angelegt, welcher jede Minute (Pulse for minute) um +1 hochzählt. Begonnen wird die Zählung bei 50 und endet bei der Anzahl eingestellter Raumregler (Sensor 14/5/1). Nach dem Erreichen der Anzahl eingestellter Raumregler, beginnt die Zählung wieder bei der Adresse 50. Dieser ermittelte Zählwert wird jede Minute in den Aktor 14/5/2 geschrieben. Parallel dazu wird der Merker 1 (AI Memory flags 1) ebenfalls mit dem Zählwert befüllt. Merker 3 (AI Memory flags 3) mit dem Minutenimpuls ausgelöst. Beide Merker werden im Baustein 2 benötigt. Der Eingang M mit der Konstanten 0 bedeutet, dass der Zähler bei erreichen der Anzahl eingestellter Raumregler wieder bei 50 beginnt und nicht nach dem Erreichen der eingestellten Raumregler stoppt.

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Baustein 2 - Verzögertes Schreiben der Raumwerte
Nach dem Umschalten der Raumadressen mit Baustein 1, erfolgt um 3 Sekunden verzögert das Schreiben der Werte über die Aktoren 14/5/4 (Raumtemperatur), 14/5/6 (Raumfeuchte), 14/5/8 (Raumsolltemperatur) und 14/5/10 (Raumfreigabe). Hierfür wird der Merker 1 (AI Memory flags 1) sowie der Merker 3 (AI Memory flags 3) aus Schritt 1 benötigt. Zunächst wird ein um 3 Sekunden (Delayed time 3 sec.) verzögerter Impuls (Deleayed impuls) über den Merker 3 (AI Memory flags 3) befüllt. Der verzögerte Impuls triggert den Analog-Speicher (Analogue memory) welcher bereits mit dem Merker 1 (AI Memory flags 1) Zählwert aus Baustein 1 befüllt ist. Wird der verzögerte Impuls ausgelöst, wird der Wert aus dem Analog-Speicher (Analogue memory) in den Merker 2 (AI Memory flags 2) geschrieben. Der Wert im Merker 2 (AI Memory flags 2) wird im Baustein 3 weiter benötigt.

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Baustein 3 - Zu beschreibende Raumadresse vergleichen
Der Merker 2 (AI Memory flags 2) aus Baustein 2 enthält den aktuellen Wert der Raumadresse die geschrieben werden soll. Damit der richtige Trigger der Raumadresse ausgelöst wird, muss die Raumadresse aus Merker 2 (AI Memory flags 2) verglichen werden. Verglichen wird der Merker 2 (AI Memory flags 2) mit der Konstanten 50 (Constant 50). Ist der Wert gleich wird ein weiterer Merker 50 (AI Memory flags 50) gesetzt. Der Merker 50 (AI Memory flags 50) wird im Baustein 4 benötgt und löst dort den Trigger aus.
Hinweis!
Dieses Beispiel zeigt nur den Vergleich der Raumadresse 50 und muss für jede zu beschreibende Raumadresse 50 - 59 angelegt werden.

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Baustein 4 - Schreiben der Raumwerte in den Zwischenspeicher
Der Baustein 4 wird am Beispiel der Raum-Soll-Temperatur für die Raumadresse 50 (Room-set-temperature 50) erklärt. Zunächst wird die Raum-Soll-Temperatur (Room-set-temperature 50) mit Faktor x10 multipliziert. Dies ist notwendig, da nur Ganzzahlen(*) geschrieben werden. Das Ergebnis wird in einen Analog-Speicher (Analogue memory) geschrieben. Wird nun der Merker 50 (AI Memory flags 50) aus Schritt 3 ausgelöst, wird die im Analog-Speicher (Analogue memory) befindliche Zahl in den Merker RST 50 (AI Memory flags RST 50) geschrieben, der wiederrum gleichzeitig den Aktor 14/5/8 für die Raum-Soll-Temperatur auslöst.
*Hinweis 1!
Liegen die Raumwerte im KNX bereits als Ganzzahl nicht als Dezimalzahl vor, muss der Wert nicht mit dem Faktor x10 multipliziert werden.
Hinweis 2!
Dieses Beispiel zeigt die Speicherung der Raum-Soll-Temperatur für die Adresse 50 und muss wie in der Abbildung Schritt 4 für alle anderen Raumwerte (Raumfeuchte, Raum-Ist-Temperatur und Raumfreigabe) ebenso angelegt werden!

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Baustein 5 - Schreiben der Raumwerte in den Wärmepumpenmanager
Mit dem Baustein 5 wird aufgezeigt wie die Raumwerte in den Aktor getriggert werden. Dabei steht
RIT => Raum-Ist-Temperatur
RIF => Raum-Ist-Feuchte
RST => Raum-Soll-Temperatur
RFG => Raum-Freigabe.

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Zusammenfassung
Die Bausteine 1 - 5 dienen als Beispiel und stellen eine Möglichkeit für die Umsetzung zum Beschreiben der Raumwerte dar. Der Ablauf wurde bewusst in einzelne Bausteine gegliedert, damit der Ablauf möglichst einfach erklärt werden kann. Die dargestellten Bausteine können auch zusammengefasst, anders aufgebaut oder auch andere Wege gewählt werden.

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Smart-Grid / SG Ready


Die Nutzung von Photovoltaikstrom stellt letztlich einen lastvariablen Tarif dar, da bei Photovoltaikertrag die Wärmepumpe mit günstigem Strom betrieben werden kann. In diesem Fall kann am Wärmepumpenmanager ein Digitaleingang für "grünen" Strom beschalten werden. In diesem Betriebszustand läuft die Wärmepumpe im verstärkten Betrieb für Raumheizung (Rücklaufsolltemperatur + Anhebwert) und Warmwasserbereitung (Maximaltemperatur Warmwasser). Die Möglichkeit der Freigabe über die zur Verfügung stehenden Schnittstellen, ist ab Wärmepumpenmanager Softwarestand L20.2 ebenfalls gegeben. Die Beschaltung des Digitaleingangs ist für die Freigabe der Funktion dann nicht erforderlich.
Hinweis!
Die Funktion Smart-Grid muss bei Inbetriebnahme der Wärmepumpe vom Kundendienst freigegeben werden!

Betriebszustände


Condition Address Description Aktion
3 4
rot 0 1 In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im abgesenkten Betrieb für die Raumheizung und Warmwasserbereitung.
  • für die Raumheizung gilt der einstellbare Absenkwert des jeweiligen Heizkreises
  • für die Warmwasserbereitung gilt die einstellbare minimale Warmwassertemperatur
gelb 0 0 In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im eingestellten Normalbetrieb.
grün 1 0 In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im verstärkten Betrieb für die Raumheizung und Warmwasserbereitung.
  • für die Raumheizung gilt der einstellbare Anhebwert des jeweiligen Heizkreises
  • für die Warmwasserbereitung gilt die einstellbare maximale Warmwassertemperatur*
  • bei bivalent-regenerativen Anlagen wird die Wärmepumpe nicht gesperrt, die Wärmepumpe erhält in diesem Zustand Priorität 1
*Hinweis!
Die maximale Warmwassertemperatur kann durch die hinterlegte "maximal mögliche Warmwassertemperatur" begrenzt sein!

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Umsetzung am Wärmepumpenmanager


Address Datapoint Typ IN/OUT Conversion Rule Conversion Value DPT R/W Unit
Name WPM-Software L
Betriebszustand "grün" 3 Boolean IN/OUT None 1.001 R/W no
Betriebszustand "rot" 4 Boolean IN/OUT None 1.001 R/W no
Hinweis!
Ab WPM-Software L20.2 ist es möglich, diesen Datenpunkt über die Schnittstelle zu beschreiben um eine entsprechende Aktion auslösen zu können!

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Bedeutung der LED

LED Bedeutung Lösung
Rot Leuchtet Keine Kommunikation zwischen der KNX-Erweiterung und dem Wärmepumpenmanager
  • WPM-Adresse nicht korrekt
  • WPM-Baudrate nicht korrekt
  • falsches Protokoll
Grün Leuchtet Die Programmiertaste für die Zuordnung der physikalischen Adresse wurde gedrückt. Die KNX-Erweiterung wartet auf die Zuteilung der physkalischen Adresse von der ETS.
Schnell blinkend Die Konfigurationsdatei wurde nicht geladen.
  • Konfiguration über die ETS muss geladen werden
Blinkt langsam Die Konfiguration wird von der ETS geladen.
Grün & Rot Beide leuchten Keine Stromversorgung über den KNX-Bus.

Prüfen der

  • Stromversorgung des KNX-Bus
  • elektrischen Verbindungen
  • Polarität der Verbindungen "+/-"
  • Anschlüssen am Stecker
Beide blinken Die Firmware der KNX-Erweiterung wird aktualisiert.
EWPM-Erweiterung

EWPM-Erweiterung

1 Programmiertaste
2 LED Rot
3 LED Grün

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Kontakt

Für weitergehende Fragen, Hinweise und Anregungen senden Sie bitte eine E-Mail an:

ferndiagnose@gdts.one

mit Angaben von:
- Wärmepumpenbezeichnung
- Softwarestand Wärmepumpenmanager
- Bezeichnung der ETS Version
- ETS Export der zugehörigen Gruppenadressen


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